Die Geschichte eines Forschungszentrums

Das Software Competence Center Hagenberg (SCCH) wurde 1999 von fünf Instituten der Johannes Kepler Universität Linz initiiert. Prof. Buchberger (RISC) und Prof. Pomberger (Institut für Wirtschaftsinformatik) haben gemeinsam mit Prof. Klement (Institut für wissensbasierte, mathematische Systeme und Fuzzy Logic Labor Linz-Hagenberg), Prof. Wagner (FAW - Institut für anwendungsorientierte Wissensverarbeitung) und Prof. Engl (Institut für Industriemathematik) die Möglichkeiten des K plus-Kompetenzzentrenprogramms genützt, eine anwendungsorientierte Forschungseinrichtung mit Sitz im Softwarepark Hagenberg zu errichten. Das große Interesse der Wirtschaft an dieser neuen Kooperationsform trug wesentlich zum schnellen Wachstum und Erfolg des SCCH bei.

Bereits im Jahr 2000 arbeiteten über 40 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an der Durchführung anwendungsorientierter Forschungsprojekte. Ein maßgeblicher Erfolgsfaktor hierfür war, dass sich das Team einerseits aus SCCH-Angestellten und andererseits aus Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von wissenschaftlichen Partnern und Partnerunternehmen zusammensetzte.

Die ständige Anpassung der Schwerpunkte an wissenschaftliche Entwicklungen und an die Bedürfnisse der Wirtschaft führte auch zu einer Veränderung bzw. Ausweitung der Partner in wissenschaftlicher und wirtschaftlicher Hinsicht. Die erfolgreiche Zusammenarbeit mit Wissenschaft und Wirtschaft bestätigen das Kompetenzzentren-Konzept.

Das SCCH bleibt jedoch nicht stehen, sondern entwickelt sich ständig weiter. Im Rahmen des COMET-Kompetenzzentrenprogramms soll das SCCH weiter ausgebaut und dadurch eine nächste Stufe erreicht werden. Insbesondere die internationale Vernetzung und die weitere Intensivierung der Eigenforschungsaktivitäten stehen dabei im Vordergrund.