Wie funktioniert die COMET-Förderung?
SCCH - Partner für Wirtschaft und Forschung
Überblick
COMET ist ein nationales Kompetenzzentren-Programm, dessen zentrale Zielsetzung die Kooperation von Wissenschaft und Wirtschaft ist. K1 ist die Programmlinie der mittelgroßen Zentren mit ca. 50-100 Forscherinnen und Forschern. Das Software Competence Center Hagenberg (SCCH) ist ein solches COMET-K1-Zentrum mit folgenden
Schwerpunkten im Bereich Software:
- Process and Quality Engineering
- Models, Architectures and Tools
- Data Analysis Systems
- Knowledge -Based Vision Systems
Die COMET-K1-Kompetenzzentren betreiben Grundlagenforschung, industrielle Forschung und experimentelle Entwicklung von höchster Qualität und orientieren sich an anwendungsorientierten Fragestellungen. Wissenschaftliche Weiterentwicklung und
wirtschaftliche Anwendung sind gleichermaßen von Bedeutung. So profitiert die Wirtschaft doppelt.
Ihre Vorteile
- Entwicklung und Verwirklichung neuer Ideen und Visionen
- Unbürokratische Abwicklung geförderter F&E - Projekte
- Synergieeffekte durch F&E gemeinsam mit anderen Unternehmen
- Zugang zu Expertenwissen
- Freier Zugang zu einem Netzwerk von Partnern aus Wissenschaft und Wirtschaft
Unterscheidung zu anderen Förderungen
- COMET ist ein Zentrenförderprogramm und basiert auf langfristiger, partnerschaftlicher Zusammenarbeit.
- COMET-K1 fördert Projekte, die überwiegend am Kompetenzzentrum durchgeführt werden.
- Am SCCH werden nur Forscherinnen und Forscher eingesetzt, die mindestens einen Master-Abschluss haben. Viele haben ein abgeschlossenes Doktorat.
- Der förderbare Rahmen reicht bis zum Software-Prototyp (entspricht Grundlagenforschung, industrieller Forschung bis hin zur experimenteller Entwicklung).
- COMET-K1 ist unbürokratisch.
- Projekte müssen nicht einzeln beantragt werden. Es entstehen dadurch keine Wartezeiten.
- Das Berichtswesen erfolgt durch das SCCH.
Wer kann Partner werden?
Jedes in- und ausländische Unternehmen
Kann die Leistung des Partnerunternehmens gefördert werden?
Die aktive Mitarbeit der Partnerunternehmen ist in allen Forschungsprojekten sinnvoll. Es kann daher die Leistung (Inkind-Leistung) vergütet werden. Die Vergütung der In-kind-Leistung erfolgt nach fixen Sätzen basierend auf Kategorien und
beträgt zwischen 16% und 25% der Personalkosten.
Wie hoch ist die Förderung?
Die Unternehmensbeiträge (54%) ergeben mit der Förderung (46%) das mögliche Projektvolumen. Abhängig von der wissenschaftlichen Einstufung des Projekts muss ein Teil des Projektvolumens für strategische Projekte zur Verfügung gestellt werden. Das restliche Projektvolumen wird nur für das Projekt mit den jeweiligen Unternehmen verwendet.
Die strategischen Projekte dienen dazu, wissenschaftliche Grundlagen zu erforschen, auf denen die anwendungsorientierten Projekte mit den Unternehmen aufbauen können.
Das heißt, Unternehmen profitieren doppelt: Einerseits stehen ihnen die Ergebnisse der strategischen Projekte zur Verfügung und andererseits bekommen sie die Forschungsarbeit für ihre konkreten Problemstellungen in den anwendungsorientierten Projekten gefördert.
Weitere Informationen und Beratung
Sie wollen ein Forschungsprojekt starten?
Ausführliche Informationen und Beratung zum COMET-K1 Förderprogramm erhalten Sie von Herrn Mag. Manfred Schwanthaler.