Models, Architecture and Tools



Die Entwicklung und Wartung technischer Software ist mit sehr hohen Kosten und Risiken verbunden. In vielen Fällen ist ein technisches Domänenmodell wesentlich länger gültig als die ihrer Implementierung zugrundeliegende Software-Technologie. Da die Technologiezyklen immer kürzer werden, ist es von entscheidender Bedeutung, das in der Software enthaltene technische Know-How in Form von Domänenmodellen in abstrakter und technologieunabhängiger Form zu sichern. Neben der Dokumentation und der Spezifikation von Domänenmodellen ist auch die automatische Generierung von Software für die Industrie interessant, um langfristig Kosten zu minimieren und bei der Weiterentwicklung und Wartung der eigenen Softwaresysteme die Übersicht zu behalten.

Durch die systematische Verfeinerung und Verifikation von Spezifikationen und die automatische Erzeugung von Software aus Modellen können verschiedene Technologien und Plattformen parallel eingesetzt werden, ohne die aufwändige und mühsame Rekonstruktion des technischen Domänenmodells aus einer konkreten, technologieabhängigen Implementierung. In gleicher Weise wird es einfacher, bestehende Softwaresysteme auf neue Technologien umzustellen, und damit die Vorteile der neuen Technologie für zukünftige Erweiterungen zu nutzen oder die bestehenden Softwaresysteme überhaupt erst in neue Umgebungen (z. B. WWW, mobile Endgeräte) zu bringen.

Durch die abstrakte Spezifikation eines Domänenmodells können Weiterentwicklungen und Wartungsaufgaben übersichtlicher und verständlicher direkt im Domänenmodell durchgeführt werden. Ein modellbasierter Ansatz scheint nicht zuletzt deswegen vielversprechend zu sein, da die Projektion des Domänenmodells in eine Softwaretechnologie wesentlich einfacher ist als der Weg von bestehender Software zurück zum Domänenwissen.

Der Forschungsschwerpunkt Models, Architectures and Tools (MAT) widmet sich der langfristigen Herausforderung, Unternehmen bei der Entwicklung ihrer Domänenmodelle aus den bestehenden Softwareprodukten durch Methoden und Werkzeuge zu unterstützen.



Keywords

Model-based Software Engineering, modellbasierte Softwareentwicklung, Domänenspezifische Sprachen, Embedded and Industrial Software Models, Domänenmodelle, Spezifikation und Verifikation,

 

Kontakt

Beer_Wolfgang

Wolfgang Beer

Area Manager Software Engineering and Technology

Phone: +43 7236 3343 858
Fax: +43 7236 3343 888
wolfgang.beer@scch.at

Key Researcher für MAT

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