PAC - Prozess-Analytik in der Chemie
2,5 Millionen für die Forschung gesichert!
Seit gestern liegt das offizielle Gutachten der Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) über den Fortbestand des seit 2010 laufenden Forschungsprojektes Process Analytical Chemistry (PAC) vor. Die Mitglieder des Forschungsnetzwerkes dürfen sich dabei über eine ausgesprochen positive Beurteilung des Projektfortschrittes und der bisherigen Ergebnisse durch die Evaluatoren freuen.
Damit wird ein unverändertes Fortlaufen des K-Projektes, das sich mit der Prozesskontrolle und Prozessoptimierung in der chemischen und biochemischen Industrie auseinandersetzt, ermöglicht.
Das Projekt finanziert die Arbeitsplätze von 15 österreichischen Forscherinnen und Forschern. Für die Personalkosten und die nötige Forschungs-Infrastruktur wird von den Fördergebern ein Budget von ca. 2,5 Millionen Euro für die verbleibenden zwei Projektjahre abgesichert.
Der Projektleiter Robert Holzer von der Linzer Forschungsfirma RECENDT zeigt sich sehr erfreut über das positive Gutachten: „In einem Projekt, das auch öffentliche Gelder nutzt, ist es ausgesprochen wichtig, dass die geleistete Arbeit von unabhängigen Fachleuten als gut und nutzbringend bewertet wird. In PAC können wir stolz auf das gute Feedback und auf das bisher Erreichte sein!“

Der Gutachter, Prof. Dr. Matthias Otto (3. von links) im Gespräch
mit Dr. Thomas Natschläger, Birgit Zauner MsC. und Vertretern der TU Wien.
Quelle: RECENDT GmbH
Vergangenen Freitag fand im Rahmen dieser Zwischenvaluierung der Site Visit in Linz statt, bei dem sich der Fachgutachter Prof. Dr. Matthias Otto von der Technischen Universität Freiberg und die Vertreter der Fördergeber einen guten Eindruck über die Forschungsergebnisse und den Weg, den das Projekt eingeschlagen hat, verschaffen konnten.
Sowohl die Statements des Konsortialführers, der Projektmanager, Key Researcher und Unternehmenspartner als auch die anschließende Führung durch die Labors der RECENDT GmbH boten einen sehr informativen und angenehmen Rahmen, der von dem zuständigen Gutachterteam durchaus positiv bewertet wurde.
Aus dem schriftlichen Gutachten gehen außerdem einige Empfehlungen hervor, die in der verbleibenden Projektlaufzeit verstärkt fokussiert werden sollen, um die Erreichung der festgelegten Zielwerte und eine Optimierung der weiteren Forschungsaktivitäten sicherzustellen.
Zum Forschungsprojekt PAC:
PAC ist ein Forschungsnetzwerk im Rahmen eines K-Projekts aus dem Kompetenzzentrenprogramm COMET der Österreichischen Forschungs¬förderungs-gesellschaft FFG, gefördert von BMVIT, BMWFJ und Land Oberösterreich.
Ziel des auf vier Jahre anberaumten Projektes ist es, Messdaten direkt im Prozess in Echtzeit zu erfassen, um eine punktgenaue Steuerung von Industrieprozessen zu ermöglichen. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der chemischen und biochemischen Industrie. Neben dem rein kommerziellen Aspekt kann dadurch auch die Sicherheit in den Betrieben erhöht und die Umwelt geschont werden.
Im Rahmen des Forschungsnetzwerkes arbeiten 7 österreichische Forschungseinrichtungen (RECENDT, JKU – Institut für Mikroelektronik und Mikrosensorik, JKU / Fuzzy Logic Laboratorium Linz Hagenberg, SCCH, TU Wien, Kompetenzzentrum Holz, Universität Salzburg) und 10 Unternehmen (OMV, Brau Union, Lenzing, Borealis, Sandoz, Nufarm, Dynea, Kemira, Krems Chemie Chemical Services KCCS, Kelheim Fibres) zusammen.
Details finden Sie unter www.k-pac.at