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KI-basierte Optimierung in der Fertigung

Ausgangssituation

Der Interreg Programmraum Österreich-Bayern ist eine Region mit einer hohen Anzahl von KMUs. Viele davon sind in der Produktion und Fertigung von Produktionsanlagen tätig.

Problemstellung

Künstliche Intelligenz (KI) ist eine Schlüsseltechnologie der industriellen Digitalisierung. Sie bietet großes Potential im Bereich der Optimierung verschiedenster Aspekte von Produktionsprozessen (z.B. Ressourcenverbrauch, Energieverbrauch, Emissionsreduktion, Qualitätsverbesserungen, Predictive Maintenance). Das Problem ist, dass das
Thema KI so viele Bausteine/Methoden umfasst, dass Unternehmen damit überfordert sind. Gründe sind zum einen fehlende Fachexpertise und zum anderen eine derzeit diese Potentiale nicht ausschöpfen können für die Unternehmen unwägbare Komplexität und Risiken in der Anwendung.

Zielesetzung

Das vorliegende Projekt entwickelt ein grenzübergreifendes Kompetenznetzwerk, das grundlegende Bausteine für KI-basierte Optimierungen in der industriellen Fertigung untersucht, erforscht und entwickelt. Dadurch soll für KMUs der Zugang zum gezielten Einsatz von KI in Produktions- und Instandhaltungs-Prozessen erleichtert werden. Es soll im Projekt klar herausgearbeitet werden, welche KI-Bausteine/Methoden für welche industriellen Fertigungsaufgaben die passendsten sind. Zu den KI-Bausteinen/Methoden zählen

  • Digital Twins, Robotik
  • KI-gestützte Modellbildung Systems-Engineering Prozesse
  • Wissensrepräsentation
  • Datenanalyse- sowie Optimierungs- & Lernverfahren
  • Anwendungsleitfaden für den Einsatz von KI in der Fertigung

Die Projektteilnehmer bündeln das notwendige Know-how, um eine für Europa als vorteilhaft erachtete Reindustrialisierung basierend auf neuesten Technologien, hier vorranging der Nutzbarmachung von KI in industriellen Produktions- und Instandhaltungsprozessen durch KMU, voranzutreiben.

Erwartete Ergebnisse

Durch einen grenzüberschreitenden Ansatz soll auch der Weg für eine neue Forschungs- und Innovationspartnerschaft im geebnet und die Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Bereich der KI-basierten Produktion und Instandhaltung Industrie im Programmraum entsprechend der regionalen Strategien sowie der Zielsetzung des koordinierten Plans für künstliche Intelligenz der Europäischen Kommission intensiviert werden.

Wissenschaftliche Kooperationen

KI-Net bündelt alle erforderlichen wissenschaftlichen & technologischen Kompetenzen durch die Partner

  • SCCH (Koordinator)
  • FH Salzburg
  • Universität Innsbruck
  • HS Kempten
  • TH Rosenheim

Projektdauer

01.01.2020 - 30.06.2022

Projektbudget

1,3 Mio. Euro

Fördergeber

Das Projekt wird im Rahmen von INTERREG Österreich-Bayern 2014-2020 gefördert.

Kontakt

Bernhard Freudenthaler

Freudenthaler Bernhard

Area Manager Data Science
Telefon: +43 50 343 850

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