In die Forschung reinschnuppern

Junge Talente am SCCH

Analysetool entwickelt

Andreas Denkmayr aus Bad Leonfelden hat im Rahmen seines Praktikums zum Thema Process Mining geforscht. Der Schüler hatte die Aufgabe, einen Prototyp zur Prozessanalyse von Produktionsprozessen mitzuentwickeln. „Eine Herausforderung war, dass dieses Tool sehr effizient mit Daten umgeht und vor allem auch große Datenmengen verlässlich verarbeiten kann. Um dies gut auszutesten erhielten wir anonymisierte Produktionsdaten von zwei großen Produktionsbetrieben. Diese enthielten mehrere Millionen Datensätze die gleichzeitig verarbeitet werden sollten“, so Denkmayr. Seine Arbeiten umfassten den Datenimport sowie den Entwurf und die Implementierung des Benutzerinterfaces. „Ich kann sagen dass dieses Praktikum eine wertvolle Erfahrung darstellte und mir half mir meinen Horizont bezüglich Forschung in der Technik zu erweitern mit der Folge dass ich mir nun Vorstellen kann nach einem Studium selbst in das Gebiet der Forschung einzutauchen“, so sein Resümee.

Von links nach rechts: Executive Head RSE Dr. Christine Natschläger, Praktikantin Beate Käferböck, Praktikant Andreas Denkmayr, Scientific Head RSE Dr. Atif Mashkoor

Die Mitbewerber analysiert

Auch Beate Käferböck aus Linz beschäftigte sich mit Process Mining. Für die Absolventin der Handelsakademie war die Aufgabenstellung weniger technisch. Sie analysierte die Mitbewerber und erstellte eine Mitbewerberanalyse die als Basis für einen wissenschaftlichen Artikel diente. „Ich konnte mich auch kreativ betätigen indem ich das Logo für das von Andreas entwickelt Softwaretool gestalten durfte. Für das Tool habe ich auch das Benutzerhandbuch verfasst“, so Käferböck. „Ich bin froh, dass ich dieses Praktikum machen konnte, obwohl ich aus einer nicht - technischen Schule komme. Im Oktober beginne ich an der FH Hagenberg zu studieren und bin mir sicher, dass die Erfahrungen, die ich während meines Praktikums gemacht habe, mir weiterhelfen werden. Ich hoffe, dass es diese Art von Praktika auch in Zukunft für Schülerinnen und Schüler aus nicht technischen Schulen geben wird“, sagt die angehende Studentin.

Teamwork gelungen

Dr. Christine Natschläger, Bereichsleiterin von Rigorous Methods in Software Engineering,  betreute die beiden Praktikanten und ermöglichte den umfassenden Einblick in die Forschung. „Hier war sehr gut zu sehen, wie die beiden ihr Know-How gemäß ihrer Ausbildung einbringen konnten. Andreas konnte uns bei der Prototypentwicklung unterstützen und Beate punktete mit betriebswirtschaftlichem Wissen und Graphikkenntnissen

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