HuSEIA

Human-Centered Software Engineering for Industrial Applications

Kontext und Motivation

Durch die Digitalisierung sind Menschen im industriellen Umfeld zunehmend mit der Bedienung von digitalen Systemen beschäftigt. Die klassische Industriemaschine hat sich längst vom rein mechanischen Arbeitsknecht zu einem flexiblen, hochkomplexen und vernetzten System entwickelt. Die Inbetriebnahme, Konfiguration, Adaption und Optimierung solcher Maschinen erfordert ein hohes Maß an Wissen und Erfahrung. Gleichzeitig wird aufgrund von Kostenoptimierungen von den Bedienern immer höhere Effizienz und Effektivität gefordert. Moderne digitale Systeme mit innovativen Interaktionskonzepten, die optimal an die Bedürfnisse des Nutzers angepasst sind, machen dies möglich.

Ziele und Motivation

  • Untersuchung und Entwicklung von Interaktionskonzepten und möglichen Lösungen für assistive Systeme, um neue Mensch-Maschine-Interaktionsansätze für Anwendungen in der Industrie zu ermöglichen und die Benutzerfreundlichkeit von Benutzerschnittstellen weiter zu verbessern.
  • Entwicklung einer Methodik, die moderne UI-Designansätze mit iterativer Softwareentwicklung und geeigneter Technologie kombiniert, um Anwendungen im industriellen Bereich zu implementieren.
  • Verbesserung der Mensch-Maschine-Interaktion durch Anwendung von Ansätzen aus der Usability-Forschung zur Überwindung von Einschränkungen in Produktions- und Industrieumgebungen.
  • Einsatz von maschinellem Lernen zur Erkennung von Nutzungsmustern basierend auf Nutzungsdaten und Kontextinformationen, um Benutzerschnittstellen an die Bedürfnisse der Benutzer anpassen zu können.

Projektpartner

  • ENGEL AUSTRIA GmbH
  • Windhager Zentralheizung Technik GmbH
  • Kapsch TrafficCom
  • TRUMPF Maschinen Austria GmbH
  • JKU Institut Integriert Studieren
  • Universität für künstlerische und industrielle Gestaltung Linz

Fördergeber

Das Projekt wird im Rahmen von COMET – Competence Centers for Excellent Technologies durch BMK, BMDW, Land Oberösterreich und den wissenschaftlichen Partnern des SCCH gefördert. Das Programm COMET wird durch die FFG abgewickelt.

Projektdauer

48 Monate (1. Jänner 2019 - 31. Dezember 2022)

Mario Winterer

Winterer Mario

Researcher Software Analytics and Evolution
Telefon: +43 50 343 866

Christian Salomon

Salomon Christian

Researcher Software Analytics and Evolution
Telefon: +43 50 343 859

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