QAE – Quantum Algorithm Engineering

FFG COMET Module 2026-2029

Das COMET-Moduls Quantum Algorithm Engineering (QAE) befasst sich mit der problemorientierten Erforschung von Quantenalgorithmen und der Demonstration der Vorteile von Quantencomputer für industrielle Anwendungen. Die Forschung bietet die Chance die Lücke zwischen den Anwendungen der Industrie und den Herstellern von Quantencomputern zu schließen.

Kontext und Motivation

Quantencomputer werden zunehmend Realität, und die jüngsten Erfolge bei der Entwicklung von Quantencomputern, wie z.B. eine höhere Anzahl und bessere Qualität der Qubits sowie die Verbesserung der Genauigkeit und Geschwindigkeit von Quanten-Operationen, unterstreichen den Fortschritt hin zu praktisch relevanten Anwendungen. Österreich hat sich an der Spitze dieser Entwicklungen positioniert und entwickelt modernste Quantenhardware sowie Software. Nach wie vor besteht jedoch eine technologische Lücke zwischen den praktischen Anwendungen und dem sehr Hardware-nahen Software-Ökosystem im Quantencomputing.

Ziele und Ergebnisse

Das Ziel dieses COMET-Moduls ist es, diese Lücke zu schließen, die Anwendungen aus der Industrie mit dem bestehenden Quanten-Ökosystem zu verbinden und so die Vorteile dieser neuen Technologie nutzbar zu machen. Das Vorhaben untersucht dazu für unterschiedliche Anwendungsbereiche, ob und welche Quantenalgorithmen praktisch nutzbar sind. Ergänzend dazu wird die Integration von Quanten-Algorithmen in hybride Systeme erforscht sowie die Entwicklung einer dafür erforderlichen Software-Umgebung, um praktische Anwendungen für Quantencomputer zu evaluieren.

Quantum Algorithm Engineering

Projektdaten

Projektdauer: Jänner 2026 - Dezember 2029

Fördergeber: Das COMET-Modul wird im Rahmen von COMET - Competence Centers for Excellent Technologies durch BMIMI, BMWET, Land Oberösterreich und Land Tirol gefördert. COMET wird durch die FFG abgewickelt.

Partner

  • Alpine Quantum Technologies GmbH
  • Erste Digital GmbH
  • Parity Quantum Computing GmbH
  • voestalpine Stahl GmbH
  • Johannes Kepler University Linz, Institute for Integrated Circuits and Quantum Computing, Austria
  • Johannes Kepler University Linz, Department of Business Informatics, Austria
  • TU Wien, Institute of Computer Engineering, Austria
  • TU München, Chair for Computer Architecture and Parallel Systems, Germany

Hillmich Stefan

Senior Researcher Software Science
Research Team Lead Quantum Computing and Technologies