Technologische Synchronisation von Engineering Daten

S. Prummer, R. Kraus, H. Prähofer, B. Dorninger, T. Hofinger. Technologische Synchronisation von Engineering Daten. pages 301-314, 9, 2003.

Autoren
  • Simone Prummer
  • Roland Kraus
  • Herbert Prähofer
  • Bernhard Dorninger
  • Thomas Hofinger
BuchProc. Automation Days 2003
TypIn Konferenzband
VerlagASQF e. V
Noteinvited
ISBN3-9809145-0-X.
Monat9
Jahr2003
Seiten301-314
Abstract Bei der Projektierung von industriellen Anlagen kommen unterschiedliche Werkzeuge zum Einsatz, mit denen Engineering-Daten erstellt und verändert werden. Diese Engineering-Werkzeuge weisen teilweise einen geringen Integrationsgrad auf. Die Engineering-Daten werden unabhängig voneinander erstellt, weiterentwickelt und gewartet, obwohl sie starke Abhängigkeiten und erhebliche Redundanzen aufweisen. Die Konsequenz ist, dass im Engineering-Prozess Informationen mehrfach erfasst werden müssen und ein aufwendiger Abgleich der Daten erforderlich ist, was insgesamt den Projektfortschritt und die Produktqualität stark negativ beeinflusst. In diesem Beitrag wollen wir mit Technologischer Synchronisation einen Ansatz vorstellen, um obiger Situation gezielt zu begegnen. Im Gegensatz zu einer vollständigen Integration von Werkzeugen zu einem Werkzeugverbund wird dabei ein Abgleich der Daten über die externen Schnittstellen der Werkzeuge mittels Datensynchronisation verfolgt. Aufbauend auf einem Änderungsmanagement werden mittels Synchronisationsvorschriften Daten zwischen unterschiedlichen Werkzeugen abgeglichen. Wesentlicher Vorteil des Ansatzes gegenüber einer Werkzeugintegration ist, dass die Werkzeuge weitestgehend unverändert bleiben können und trotzdem ein ständiger Datenabgleich während des Engineerings unterstützt wird