DEPS Pilot

Dependable Production Systems Pilot Project

Das Ziel des DEPS Pilot Projekt ist es, die Grundlagen für den effizienten und sicheren Schutz von Software mit Fokus auf Absicherung des geistigen Eigentums, zu erforschen. Die langfristige Vision ist ein Verfahren zu entwickeln, das sicher und unbeeinflussbar erkennt ob Software auf der richtigen Hardware läuft und dies ohne Nachteile in Performance oder beim Deployment umsetzt.

Kontext und Motivation

Viele Produkte bestehen aus Hardware und Software. Von der elektrischen Zahnbürste über komplexe Messgeräte bis zu leistungsfähigen Maschinen. All diese Produkte enthalten Software die ihre Steuerung übernimmt. Dabei steigt der Kostenanteil der in der Software der Produkte steckt stetig und damit auch die Bedeutung der Software. Im Maschinenbau steckt ein Großteil der Innovation mittlerweile in der Software. Daher ist es immer wichtiger das große Wissen und den hohen Aufwand den man in die Software gesteckt hat, zu schützen. Es gibt dafür Lösungen und Produkte die einige Nachteile mit sich bringen. Manche sind kompliziert im Deployment oder verlangen das verbauen spezieller Hardware. Andere prüfen die Hardware nur selten oder so oft das es Nachteile bringt. Andere verschlüsseln die Software was Nachteile in der Fehleranalyse vor Ort oder auch in der Performance bringt und erst wieder Lücken aufweist, weil ja auch der Prozessor die unverschlüsselten Anweisungen benötigt. Letztendlich ist es immer eine Frage der Kosten-Nutzen-Rechnung für einen Angriff auf die Software bzw. für das Knacken einer Absicherung. Daher soll hier ein neues Verfahren basierend auf aktuellen Forschungsergebnissen entwickelt werden, dass diese Schwächen nicht hat.

Ziele und Motivation

Ziel ist ein effizientes und dennoch sicheres Verfahren zum Schutz von Software zu entwickeln, dass ohne zusätzliche Hardware auskommt und großen Aufwand für Angriffe verursacht. Grundlage dafür ist die bahnbrechende Verbindung neuester Forschungsergebnisse zu Hardwareanalyse und auch Software Varianten. Die Forschung zielt dabei speziell auf industrielle Anwendungen, Automatisierung und embedded Systems ab. Dabei handelt es sich noch um Grundlagenforschung, was einen langen Zeitraum bis zum Einsatz bedeutet, aber auch einen großen Neuigkeitsgrad anzeigt.

Projektpartner

Mit einem hochkarätigen wissenschaftlichen Konsortium und Unternehmenspartnern mit entsprechenden Anwendungsfällen werden die Forschungsfragen bearbeitet:

  • SCCH – Software Competence Center Hagenberg
  • Uni der Bundeswehr München
  • KU Leuven
  • FH Oberösterreich, Hagenberg Embedded System Design
  • Engel Austria
  • Weigl Liftsysteme
  • KTM Innovations
  • rachle.tech

Fördergeber

Das Projekt wird vom Land Oberösterreich gefördert.

Projektdauer

Laufzeit 24 Monate (1. Jänner 2020 - 31. Dezember 2021)

Projektbudget

Gesamtvolumen 1 Million Euro

Ziebermayr Thomas

Area Manager Software Science
Telefon: +43 50 343 890