AI@Work

Human Centered AI in Digitized Working Environments

Die angesprochenen Forschungsfragen in diesem Projekt sind: Wie kann die Akzeptanz von KI in Unternehmen gefördert werden und was sind die Auswirkungen auf KI-Systeme? Welche Faktoren sind in verschiedenen Arbeitskontexten besonders relevant? Welche sind relevante Bereiche der KI-Anwendung und wie ist die Position von Menschen und KI-Systemen innerhalb eines Unternehmens und seines Netzwerks? Was beeinflusst die Interaktion zwischen Mensch und System und wie können die Erwartungen des Einzelnen gestaltet werden, um die Akzeptanz der KI zu fördern?

Der rasante wissenschaftliche und technologische Fortschritt im Bereich der KI droht diese Kluft zu vergrößern, während die Menschen um ihren Arbeitsplatz fürchten. In diesem Zusammenhang konzentrieren wir uns auf Arbeitsumgebungen, die fundiertes Fachwissen und Arbeitserfahrung von Menschen erfordern, so dass datengesteuerte KI-Systeme als unterstützende Entscheidungshilfen dienen. Als exemplarische Szenarien betrachten wir KI-gestützte Systeme in verschiedenen Arbeitsbereichen, z.B. Smart Maintenance in industriellen Prozessen, Chatbot-basierter Kundenservice und KI-gestütztes Software-Engineering.

Ziel dieses Projekts ist es, eine Roadmap für ein nachfolgendes Leitprojekt zur Bewältigung der Akzeptanz- und Sensibilisierungsproblematik der Künstlichen Intelligenz (KI) in digitalisierten Arbeitsumgebungen zu erarbeiten.

Wir gehen dieses Problem mit einem interdisziplinären Ansatz an, der alle wesentlichen Aspekte an der Schnittstelle Mensch-KI-System in solchen Arbeitsumgebungen berücksichtigt. Insbesondere berücksichtigen wir a) psychologische Aspekte der Kooperationsmotivation, b) Transparenz und Vertrauenswürdigkeit des KI-Systems und c) die Nutzung von menschlichem Erfahrungswissen für KI-Systeme mittels wissensbasierter Technologien einerseits und generalisierender Techniken des maschinellen Lernens andererseits. Als Kerninnovation zielen wir darauf ab, ein Mensch-KI-Teaming-Framework zu entwickeln, das es dem KI-System ermöglicht, sein Lernen und seine Verallgemeinerung sowie seine Erklärungsmöglichkeiten zu verbessern.

Als Ergebnis erhalten wir einen systematischeren Überblick über Industriebereiche, in denen das effektive Zusammenspiel von Prozess, KI-Komponente und menschlichen Akteuren die Konzeption eines evolutionären und kontinuierlichen Prozesses im Gegensatz zu einer vollständigen Automatisierung ohne zusätzliche menschliche Interaktion nach einer ersten temporären Einrichtungsphase erfordert. In diesem Zusammenhang erhalten wir wertvolle Einblicke in die Ist-Situation vor Ort und das Optimierungspotenzial, um KI-Initiativen effektiv umzusetzen.

Dieses interdisziplinäre Projekt wird mit nationalen und europäischen KI-Initiativen wie dem Digitial Innvoation Hub für KI abgestimmt und bündelt Kompetenzen aus den Bereichen KI, insbesondere maschinelles Lernen und Wissensrepräsentation, prädiktive Analytik und Instandhaltung, Arbeitspsychologie, Human Centered Computing und Produktion.

Projektdaten

  • Projektstart: 1. Oktober 2019, Dauer: 12 Monate
  • Konsortium: 5 Partner
  • Projektbudget: 256k Euro, davon Projektförderung: 200k Euro

Förderung

Das Projekt AI@Work läuft im Programm "IKT der Zukunft - 7. Ausschreibung 2018" der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) und wird vom Bundesministerium Verkehr, Innovation und Technologie finanziert.

FFGLogo des Bundesministeriums Verkehr, Innovation und Technologie

Kontakt

Bernhard A. Moser

Moser Bernhard A.

Research Director
Telefon: +43 50 343 833

Theodorich Kopetzky

Kopetzky Theodorich

Area Manager Service and Solutions
Telefon: +43 50 343 870

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